Artikel im Magazin "Applaus" von Klaus Kalchschmidt, September 2017


Konzert mit dem MKO in der Kölner Philharmonie, 05.02.2017 

"Solange es Dirigenten wie Clemens Schuldt gibt, braucht man um die Zukunft dieser Zunft nicht zu bangen..."

Matthias Corvin
Kölnische Rundschau



Konzert mit dem MKO/Ian Bostridge im Prinzregententheater, 26.01.2017

"Ein halbes Jahr ist Clemens Schuldt nun schon Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters. Und im Prinzregententheater hat er nun erneut bewiesen, wie sehr dieses Orchester (....) von dem jungen, wachen und vor allem stilistisch flexiblen Geist Schuldts profitiert..."

Rita Aargauer, Süddeutsche Zeitung


Artikel aus "Das Orchester" von Marco Frei, Oktober 2016


1. Abokonzert Münchener Kammerorchester, 13.10.2016 

„Nach Ludwig van Beethovens ‚Eroica‘ brandet für Clemens Schuldt und sein Münchener Kammerorchester stürmischer Jubel auf. Mit seinem ersten Konzert als neuer Chef des MKO erfährt Schuldt die ungeteilte Zustimmung des Publikums zu seiner Person auf diesem Posten. So beginnen große Liebesgeschichten (…) Eine zügige und revolutionär-visionäre Eroica. (...) Clemens Schuldt hat die Münchner sofort für sich eingenommen. Wenn er geschickt weitermacht, dann wird das Prinzregententheater als Spielort fürs MKO bald zu klein sein.“

Süddeutsche Zeitung
Reinhard Brembeck

 „Bei Beethoven hat der 33jährige Bremer einen Standpunkt, der sich erfreulich klar von der lauwarmen Beethoven-Routine anderer Orchester dieser Stadt unterscheidet. Schuldt bringt klar und deutlich heraus, wie der Kopfsatz der 3. Symphonie eher lyrische Themen dramatisch steigert und verdichtet. Er hält energische, aber nie überhetzte Tempi konsequent durch. Den tragischen Zusammenbruch nach der großen C-Dur Steigerung im Trauermarsch machte Schuldt zum Dreh-und Angelpunkt der ganzen Symphonie. (...) Das Finale gelang strahlend und energisch. Diese energiegeladene, klare, präzise und zugleich risikofreudige Aufführung wird noch lange im Gedächtnis bleiben.“

Abendzeitung
Robert Braunmüller

 „...wie konzentriert er Schlüsselpassagen herausgearbeitet hat, lässt einiges von seinen Reformen als Chefdirigent erwarten.“

Münchner Merkur
Anna Schürmer


Scottish Chamber Orchestra, Kit Armstrong, Glasgow 

"Schuldt's Beethoven gipfelte in einem herrlich frisch und schön artikulierten Finale, aber es war das Menuett vorher, welches ganz klar den Höhepunkt der ersten Symphonie abzeichnete und in seiner Interpretation herausragte."

Herald Scotland
Keith Bruce 



Kieler Philharmoniker, Anna Vinnitskaya, Kiel 

„Clemens Schuldt, ab Herbst neuer Chefdirigent des Münchner Kammerorchesters im dortigen Prinzregententheater, hat spürbar ein Faible für flüsterleise Momente und feinsensorisch gewebte Klangflächen.“

Kieler Nachrichten
Dr. Christian Strehk


Philharmonia Orchestra, Daniil Trifonov, Barcelona, 31.01.2015 

"Dirigent Clemens Schuldt und Pianist Daniil Trifonov spielten mit dem Philharmonia Orchestra in einem außergewöhnlichen Konzert. Mit einem ausverkauften Saal haben die musikalischen Ergebnisse alle Erwartungen bei weitem übertroffen. Das Orchester erreicht weiterhin die Qualität, die es im Laufe seiner langen Geschichte aufgezeigt hat und der talentierte Pianist und Dirigent weisen eine Reife auf, die umgekehrt proportional zu ihrer Jugend steht."

Revista Musical Catalana
Lluís Trullén


"Das Philharmonia Orchestra unter der Leitung von Clemens Schuldt und der junge russische Pianist Daniil Trifonov, erst dreiundzwanzig Jahre alt, brachten eine absolut überwältigende und gefeierte Interpretation des zweiten Chopin-Konzertes nach Barcelona. [...] Ein unvergesslicher Abend. "

Núvol
Elsa Forges – 01.02.2015


Konzert mit dem DSO Berlin - 16.06.2013 

„Der 1982 geborene Clemens Schuldt dirigiert das Orchester ausgezeichnet, sehr präzise und überlegen. [...] Zuletzt rückt noch einmal Schuldt in den Blick, mit der geballten Macht der symphonischen Dichtung „Illusion and Death“ von Maki Ishii (1936–2003), die er fabelhaft entschieden dirigiert.“

Der Tagesspiegel
Christiane Tewinkel


„Der Gesamtklang dieses Orchesters ist auffällig ausgeglichen, warme Streicherklänge, ungetrübtes Vergnügen an intonationssicheren Bläserpartien […wobei] Clemens Schuldt die Zügel straff in der Hand behielt und die dynamischen wie auch rhythmischen Akzente mit Esprit herausarbeitete. Wie berechtigt es ist, dass dieser so bescheiden auftretende junge Mann es faustdick hinter den Ohren hat und in Fachkreisen schon jetzt als Star gefeiert wird, zeigte sich bei seiner überlegenen Gestaltung von Dvoráks achter Sinfonie. Frei von irgendwelchen Allüren ließ er die Musik fließen und lenkte zugleich das Orchester mit höchster Konzentration bis hinein ins kleinste Detail. Da verband sich höchstes Hörvergnügen mit dem dringenden Wunsch auf ein Wiederhören.“

Tageszeitung Hameln
Karla Langehein